Wenn ich ein Turnschuh wär‘, käm‘ ich über euer scheiß Mittelmeer!“

… zur Abschottungspolitik der G20

Vortrag und Mobiveranstaltung mit Bruno Watara am 31.05.2017 um 19 Uhr am Uniplatz in Halle

Veranstaltung in Halle auf Facebook

Die Staaten der G20 unter der deutschen Präsidentschaft postulieren eine Partnerschaft mit Afrika, während Tausende an Europas Grenzen zu Afrika sterben, die immer weiter ins Innere des Kontinents verlagert werden sollen. Während Menschen verstärkt abgeschoben werden anstatt die wahren Fluchtursachen zu bekämpfen. Kooperationen der deutschen Regierung mit Diktatoren wie in Eritrea und im Sudan, Freihandelsabkommen und andere Masterplänen treiben die die Ausbeutung afrikanischer Länder zu Gunsten Europas weiter voran. Die G20 ist nicht die Lösung, sondern das Problem.
In den letzten Monaten wurden eine Reihe neuer Pläne geschlossen und Deals ausgehandelt, wie beispielsweise der sogenannte Marshall-Plan mit Afrika. In der Veranstaltung wird Bruno Watera uns einen Überblick darüber verschaffen, was auf der sogenannten Africa-Partnership-Konferenz passieren und wer da anwesend sein wird. Wir wollen thematisieren, wie die sogenannte Partnerschaft in aktuellen Abkommen und Plänen tatsächlich aussieht und wie koloniale Muster sich fortsetzen.
Bruno Watara ist Mitglied bei Afrique-Europe Interact und in der Bewegungsstiftung aktiv. Er ist vor 20 Jahren aus dem Togo nach Deutschland geflüchtet, nachdem er Zeuge eines politischen Mordes wurde

Dieser Vortrag ist Teil der Mobilisierungsreihe gegen die G20 „Afrika Partnerschaftskonferenz“ in Berlin vom 12. bis 13. Juni diesen Jahres. Mehr dazu HIER

Supported by AK Zivilklausel des StuRas der Uni Halle.

ENGLISH VERSION:

„If I was a sneaker, I would come over your shitty Mediterranean!“ – The EU border politics

The G20 states under German presidency claim a partnership with Africa, while thousands die on the borders between Europe and Africa. These borders are being pushed yet further into the African continent. While more people are being deported instead of fighting the real causes of flight. Cooperations between the German government with dictators, as in Eritrea and Sudan, free trade agreements and other masterplans push forward the further exploitation of the African countries to Europe’s profit. The G20 is not the solution but the problem. In the last months several new plans were made and deals negotiated, e.g. the so-called Marshall-Plan with Africa. In this talk Bruno Watara will give an overview on what will happen in the so-called Africa-Partnership-Conference and who will take part in it. We want to show how the so-called partnership really looks like in current treaties and plans and which colonial legacies can be found.

Bruno Watara is member of Afrique-Europe Interact and active in the foundation for mobility. He came to Germany as a refugee from Togo 20 years ago, after he witnessed a political murder. This talk is part of the mobilizazions against the G20-Africa Partnership Conference which will be held in Berlin on 12-13 June.

Warnung: 31.05.2017 Sammelabschiebung nach Afghanistan

[English below]

Der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan soll am Mittwoch, 31.5.2017 stattfinden.

Bisher haben wir noch keine Informationen darüber, ob auch Personen aus Sachsen-Anhalt betroffen sein könnten. Wer Hinweise darauf hat, melde sich bitte beim Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt. Infos an: info@fluechtlingsrat-lsa.de

Bitte gebt diese Info an potentiell Betroffene weiter und informiert sie über über ihre Rechte (z.B Folgeantrag). Der Bayrische Flüchtlingsrat hat wichtige Hinweise zusammengestellt: Hier lesen

Hier gibt es weitere Informationen auch auf Dari und Paschtu: w2eu.info

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The next deportation to Kabul will be at Wednesday, 31st of May.

Until now we have no information that persons from Saxony-Anhalt will be maffected. The Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt is thankful for any advice if that is the case. Please write to: info@fluechtlingsrat-lsa.de

Please spread this to all who can be affected and inform them about their rights (e.g. follow request). The refugee council Bavaria compiled helpful information: read it, in german

For more information in Dari and Pashto: w2eu.info

[Belgrad/Serbien] Räumung der besetzen Lagerhallen

Rückblick Eindrücke aus dem Winter 2016/17 aus Belgrad, SRF

Evictions of the squatted warehouses in Belgrade

11.05.2017, Bordermonitoring Serbia

On the 5th of May the Ministry of Labor, Social and Veteran Affairs announced to relocate migrants who are staying in Belgrade to the reception centres all over Serbia. According to Nenad Ivansevic, State Secretary of this Ministry, the plan was to complete this mission within 20 days. As for now, on the 10th of May 2017, the information at hands intensify towards a quicker eviction than primarily announced. Also, although it was announced that „force will not be used to transfer migrants – instead they will be offered, ‚in a humane manner'‘ to move to a reception center“² the Commissariat for refugees already announced to start the eviction and demolishment of the Baracks already by tomorrow 7am. Furthermore, several kitchen collectives were told that they have to stop providing food by the end of this weekend.

As the eviction is expected to start today morning, 7am, a twitter account was just launched where updates about the process of eviction will be posted. You can follow it on twitter https://twitter.com/bm_serbia.

The baracks behind the Busstations were squatted in August 2016 after the Commissariat and Police evicted the Parks around the bus station. Since then they were used, in a selforganized way by people to live there, because they are stuck in Serbia and also by people in solidarity. In winter time they‘ve attracted a lot of media attention due to the bad weather conditions in Belgrade, but although people have been mainly victimized and presented as suffering individuals, the baracks also have been a place where collective organizing, different forms of solidarity and exchange as well as communication and learning have become possible. Few people know about the level of autonomous organizing that was happening there – also before the appearance of volonteers and media – : collective cooking, a selforganized language school, sports, discussions and exchange of knowledge, simply everyday life in unusual circumstances. The squatted warehouses, together with the resistance of the Timotijević-family on that same area, where also the place that became the frontline in the struggle against the Belgrade Waterfront gentrification project.
(mehr…)

Diffamierung der Lebensretter beenden – Ausbau der Seenotrettung jetzt!

von Pro Asyl, 8. Mai 2017

Der Druck auf zivile Seenotrettungsorganisationen steigt täglich. Während Europa seine Verantwortung zur Rettung von Bootsflüchtlingen nicht wahrnimmt, sehen diejenigen, die mit unermüdlichem und couragiertem Einsatz gegen das Sterben vor Europas Toren ankämpfen, sich mit kriminalisierenden Vorwürfen konfrontiert.
2017 sind schon 1.377 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa ums Leben gekommen. Doch anstatt das zum Anlass zu nehmen, endlich mehr Kapazitäten für die Seenotrettung zu schaffen, geraten die zivilen Organisationen immer massiver unter Druck.

Kriminalisierung der Seenotrettung

Bereits Ende Februar erntete Frontex-Chef Fabrice Leggeri vehemente Kritik für seine Aussage, die Hilfseinsätze der zivilen Seenotretter*innen vor der libyschen Küste würden das Schleppergeschäft in Libyen anheizen. Aufgrund der massiven Vorwürfe gegen die Grenzagentur widersprach Frontex-Sprecherin Ewa Moncure am 20. April den Kritiken gegenüber dem ZDF.

den ganzen Artikel lesen
Ferries not Frontex!!

Erster Mai in Halle – Heute Mehrsprachig!

Arabisch
Portugiesisch
Englisch
Französisch
Persisch

@halleblockt
#HAL0105
#läuftnicht

Nein zum Gesetz zur polizeilichen, rassistischen DNA-Analyse

Im Schnellverfahren versuchen derzeit Sicherheitspolitiker_innen, Gesetzreformen durchzuboxen, die die polizeilichen Befugnisse bei der DNA-Analyse enorm erweitern sollen.
Anlass dafür war die rassistische Hetze nach dem Mord an einer jungen Frau in Freiburg Ende letzten Jahres. Seit 2005 gab es keine Erweiterung der polizeilichen DNA-Befugnisse mehr. Und jetzt sollen plötzlich eine Reihe von Datenschutzprinzipien nicht mehr gelten, die bisher Standard waren.

Besonders beunruhigend ist die Forderung, Haar-, Haut- und Augenfarbe sowie „biogeographische Herkunft“ analysieren zu dürfen – eine Steilvorlage für rassistische Kampagnen in der Zukunft.

Mit einer Stellungnahme protestieren 25 zivilgesellschaftliche Organisationen gegen diesen äußerst bedenklichen Vorstoß. Sie bemängeln eine fehlgeleitete Informationspolitik, die Verletzung von Datenschutzrechten und befürchten rassistische Stimmungsmache. Stellungnahme lesen

Am 27.04.2017 wollen sich Vertreter_innen der Koalition über die endgültige Version des Entwurfs des „Gesetz zur effektiveren und praxistauglicheren Ausgestaltung des Strafverfahrens“ einigen, der schon im Mai durch den Bundestag beschlossen werden soll. Mit dem Gesetz soll es der Polizei erlaubt werden, bei Massengentests Rückschlüsse auf die DNA von Verwandten einer Probengeber_in zu ziehen. Außerdem kamen aus dem Bundesrat weitere Forderungen, nämlich im Rahmen dieses Gesetzes auch die Vorhersage von Augen-, Haar und Hautfarben über DNA-Analysen sowie die Tests so genannter „biogeographischer Herkunftsmarker“ zu legalisieren.

+ Viele aktuelle Informationen und ein Offener Brief von Wissenschaftler_innen: HIER + Ein zusammenfassender Artikel zu den jüngsten Entwicklungen: HIER + Hintergrundinformationen zu polizeilicher DNA-Sammelwut: HIER

[Halle] 1. Mai 2017: Informationen für Geflüchtete und MigrantInnen

Informiert eure Freunde und Familie!

Podcast: Listen to Informations, in englisch, french, arabic and farsi

Alle Sprachen als Einzelgrafiken

Der erste Mai, Tag der Arbeit, ruft wie in den vergangenen Jahren die extreme Rechte auf den Plan. Neonazis, Rassist*innen, ihre Mitläufer*innen und Unterstützer*innen wollen diesen Tag nutzen, um ihn mit Botschaften von rechts zu besetzen. Bewusst wählen sie den Feier- und Kampftag der Arbeitenden, doch nicht für Solidarität, sondern für völkische Propaganda. Zuletzt in Plauen, Saalfeld und Erfurt kam es zu Aufmärschen von Rechtsextremist*innen aus dem gesamten Bundesgebiet. Für den 1. Mai 2017 kündigt die Partei »Die Rechte« an, Halle zum zentralen Aufmarschort machen zu wollen und militante Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet mobilisieren zur Teilnahme.

Kampagnenseite zu Gegenprotesten von Halle gegen Rechts
antifaschistische Mobiseite
Mehr Hintergründe

Twitter#läuftnicht

Free the Röszke 11! Zine und Spendenaufruf

The campaign „Free the Röszke 11″ published a zine about the Röszke 11, that provides an overview and gerneral analysis. It summarizes the story of the Röszke 11, the political context, and similar cases of criminalization in Greece and Luxembourg. read it!

www.freetheroszke11.weebly.com

Help supporting Ahmed H. and Yamen A.. Your donation will help to cover lawyer expenses for both of them, make prison life a bit easier and relief the financial burden of their family members.

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Frankfurt
Verwendeungszweck: Röszke 11
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS

Kontakt: freetheroszke11[at]riseup.net / Facebook: Free the Röszke 11 / Twitter: @freetheröszke11

Freedom for Gabriele del Grande!

Update 25.04.2017: Gabriele del Grande wurde von der türkischen Regierung freigelassen und befindet sich auf dem Weg nach Italien

by welcome to europe, watchthemed alarmphone, infomobile greece

Our dear friend Gabriele del Grande, human rights activist, journalist and documentary filmmaker, was arrested on April 10, in Hatay / Turkey. He was doing a research for his new book-project about Syrian refugees. Since four days now, he is on a hunger strike, struggling for his freedom.

Gabriele has been active since years, monitoring deaths of refugees in the Mediterranean, on his blog ‘Fortress Europe’ and later focussing on the complexities of the war in Syria and its effects on the Syrian civil society and the refugees in Europe. All of us loved his documentary “On the bride’s side” in which he combined documentary filming with activism in his own way, struggling for another world.

Like other 150 journalists and thousands of political prisoners in Turkey, Gabriele is being denied his freedom, without being charged of any offence. Since July 2016, the Turkish prisons have been filled with activists arbitrarily arrested – a common way the Turkish regime tries to silence criticism and protest.

Gabriele is in solitary confinement and he’s on a hunger strike. On April 18, when he was finally allowed to contact his family, informed them that:

»My documents are okay, but they don’t allow me to appoint a lawyer, nor do they tell me when they are going to release me. […] I am not allowed to use the phone, my phone and my personal belongings were confiscated, even though I’m not officially charged of any crime. . […] From tonight on I will go on a hunger strike and I ask everyone to support me, so that my rights are respected.«

Gabriele’s appeal found thousands of supporters who demand for his immediate release. A petition was already signed by more then 50.000 people and under the Hashtag #iostocongabriele many express their solidarity.

We stand in solidarity with Gabriele and demand his immediate release from prison!
Freedom for Gabriele and freedom for all other prisoners who were arrested for opposing the Turkish regime!
We demand from all governments involved, to immediately stop the dirty refugee-deal the EU made with Turkey. Freedom of movement for everyone!

welcome to europe – watchthemed alarmphone – infomobile greece

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More information on Gabriele del Grande you may find on his Blog fortresseurope.blogspot.de as well as on his Twitter-Account @AbuNefeli. Facebook-page “On the brides side”: https://www.facebook.com/IO-STO-CON-LA-SPOSA-614167855342727/

A petition for Gabrieles release can be signed here: https://www.change.org/p/angealfa-per-il-ritorno-a-casa-di-gabriele-del-grande

Warnung: 24.04.2017 Sammelabschiebung nach Afghanistan

AFGHANISTAN IST #KEINSICHERESLAND

Mehrere Quellen bestätigen, dass es am Montag, den 24.04.2017, zu einer nächsten Sammelabschiebung nach Afghanistan kommen wird. Der Flug geht von München nach Kabul.

Deshalb hat sich ein breites bundesweites Bündnis aus Aktivist_innen, Flüchtlingsinitiativen, Organisationen und Verbänden aus über 10 Bundesländern zusammengeschlossen um laut zu sagen: ABSCHIEBESTOPP NACH AFGHANISTAN – JETZT!“

15.04.2017: Transnational demo at Hungarian-Serbian border



Demonstration 15.04.2017 in Rözske, Hungary (Border to Serbia)
organised by MigsZol

Check on facebook / Call in hungarian language below

Call: Since March 15th changes in the Hungarian law were passed which mean that ALL people seeking asylum will be detained in prison-containers at the Hungarian-Serbian border. It also means that the only place to apply for asylum is in the two transit zones at the border, where only 10 people per (week) day can enter. Everybody who enters the country ‘illegally’ can be pushed back from the whole territory of Hungary to the Serbian side of the fence again.

These push-backs are already happening since the fence was built in September 2015. People report about serious violence committed by Hungarian police, including hours of beating, humiliation, attacks with dogs and theft. A special unit of the police, the border hunter unit, who gets trained in 2 months, equipped with weapons and sent to the borders, has started to work. The legal changes systematically legalize the violence and over the last years have decreased the rights of people seeking protection to the current level of dehumanization as indefinite prisoners.

We demonstrate against the dehumanizing state-propaganda!
We demonstrate against any kind of detention of people seeking asylum and migrants!
We demonstrate against the illegal practice of violence by the Hungarian authorities on the border!

(mehr…)

WARNING! 27.03.2017 Next Deportation to Afghanistan

Warning: The next deportation flight to Kabul will probably take place next monday, 27.03.2017 from munich airport. Please spread this information and inform all potential affected persons.

Die nächste Sammelabschiebung nach Kabul findet vermutlich am Montag, 27.03.2017 vom Flughafen München statt. Bitte informiert alle möglichen Betroffenen.

Quelle der Information: Flüchtlingsrat Bayern

Informationen und Warnhinweise
Information against the fear in Farsi
Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan
Not Safe Facebook Seite

Nein zum Polizeistaat!



NEIN zum Polizeistaat! Ein Kampagnenaufruf
#maaslosübertrieben ist die Verschärfung des §113StGB!

Mindestens drei Monate Gefängnis soll künftig bekommen, wer einen Polizisten tätlich angreift. Als „tätlicher Angriff“ gilt dabei jede aktive Handlung gegen den Körper des Polizisten. Wie harmlos sie auch sein mag. Soll jemand zum Beispiel von Polizisten abgeführt werden und schlägt dabei im Reflex den Arm des Polizisten weg, wären das mindestens drei Monate Haft. Genauso, wenn jemand, der in einen schmerzhaften Polizeigriff genommen wird, nicht ruhig bleibt, sondern versucht, sich zu befreien. Dabei muss er den Polizisten nicht einmal treffen. Der Versuch würde schon reichen für drei Monate Haft. Ist man mindestens zu zweit, wäre eine relativ harmlose Widerstandshandlung, ohne Schmerzen für den Polizisten, sogar sechs Monate Mindeststrafe wert. Zum Vergleich: Eine Mindeststrafe von sechs Monaten sieht das Gesetz sonst nur für schwerste Straftaten vor: für gefährliche Körperverletzung etwa, für Zwangsprostitution oder sexuellen Missbrauch von Kindern.

Mehr Infos
Petition mitzeichnen

[Balkanroute] Dublin III und Griechenland / Ungarn führt neues Gesetz ein / Illegale Pushbacks in Serbien

Hier ein Überblick zu aktuellen Entwicklungen im europäischen Grenzregime. Informiert betroffene Freunde! Spread the word!

Informationen zu den wieder aufgenommenen Dublin III Rückführungen nach Griechenland

Im Dezember 2016 sprach sich die EU-Kommission dafür aus, die seit 2011 ausgesetzte Dublin III-Rückführungen nach Griechenland wieder aufzunehmen. Deutschland folgte dieser Empfehlung. Ab dem 16.03.2017, läuft jeder, der Griechenland illegal betritt und später in Deutschland Asyl beantragt in Gefahr, aufgrund des Dublin III Abkommens nach Griechenland rückgeführt zu werden. Die Internetseite w2eu.info, welche Informationen für Geflüchtete und Migranten auf ihrem Weg durch Europa bereitstellt, hat aus aktuellem Anlass ein Info-Papier (http://w2eu.info/greece.en/articles/greece-dublin2.en.html) zu den neuen Dublin III-Regelungen erstellt. Es informiert unter anderem darüber, welche sozialen Gruppen von der Griechenland-Rückführung ausgenommen sind und welche nicht, nennt die Länder, die sich bis jetzt an den Rückführungen beteiligen wollen und erläutert die Auswirkungen auf konkrete Sachverhalte wie zum Beispiel der Familienzusammenführung. Zudem gibt es praktische Tipps und Ratschläge, wie man selbst durch Dokumentation der Situation in Griechenland dazu beitragen kann, seine Rückführung zu erschweren und erklärt in welchen Situationen man sich einen Anwalt besorgen sollte.

Detailierte Infos auf Englisch

Neues Gesetz in Ungarn: Inhaftierung aller Asylsuchenden

The asylum law in Hungary will change in March 2017. All asylum seekers entering Hungary legally through the Transit Zone will be detained in a container camp at the Hungarian border with Serbia. This includes families, unaccompanied minors above the age of 14, single women and men. Unaccompanied children under the age of 14 will be brought to an open facility in a different part of the country. Detention will last for the whole duration of the asylum procedure. In practice, the asylum procedure in Hungary lasts 4 to 9 months. There will be no legal way to oppose detention and there will be no option for bail out.

Detailierte Informationen auf English, Farsi, Arabic, Francaise

Mazedonien: Bericht über die Situation an der serbischen Grenzen

Die mazedonische NGO LEGIS, aktiv an der serbisch-mazedonischen Grenze in den Dörfern Lojane and Vaksince hat einen ausführlichen Bericht zur Situation für Geflüchtete vor Ort veröffentlicht. In diesem werden die Auswirkungen der europäischen Grenzschließungen als auch tägliche illegale Zurückweisungen (Pushbacks) dokumentiert.

Bericht auf Englisch lesen

Feminismus verbindet! 8. März Frauenkampftag

Aufruf / call for actions in german, english, french, arabic, farsi



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