Archiv für März 2017

WARNING! 27.03.2017 Next Deportation to Afghanistan

Warning: The next deportation flight to Kabul will probably take place next monday, 27.03.2017 from munich airport. Please spread this information and inform all potential affected persons.

Die nächste Sammelabschiebung nach Kabul findet vermutlich am Montag, 27.03.2017 vom Flughafen München statt. Bitte informiert alle möglichen Betroffenen.

Quelle der Information: Flüchtlingsrat Bayern

Informationen und Warnhinweise
Information against the fear in Farsi
Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan
Not Safe Facebook Seite

Nein zum Polizeistaat!



NEIN zum Polizeistaat! Ein Kampagnenaufruf
#maaslosübertrieben ist die Verschärfung des §113StGB!

Mindestens drei Monate Gefängnis soll künftig bekommen, wer einen Polizisten tätlich angreift. Als „tätlicher Angriff“ gilt dabei jede aktive Handlung gegen den Körper des Polizisten. Wie harmlos sie auch sein mag. Soll jemand zum Beispiel von Polizisten abgeführt werden und schlägt dabei im Reflex den Arm des Polizisten weg, wären das mindestens drei Monate Haft. Genauso, wenn jemand, der in einen schmerzhaften Polizeigriff genommen wird, nicht ruhig bleibt, sondern versucht, sich zu befreien. Dabei muss er den Polizisten nicht einmal treffen. Der Versuch würde schon reichen für drei Monate Haft. Ist man mindestens zu zweit, wäre eine relativ harmlose Widerstandshandlung, ohne Schmerzen für den Polizisten, sogar sechs Monate Mindeststrafe wert. Zum Vergleich: Eine Mindeststrafe von sechs Monaten sieht das Gesetz sonst nur für schwerste Straftaten vor: für gefährliche Körperverletzung etwa, für Zwangsprostitution oder sexuellen Missbrauch von Kindern.

Mehr Infos
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[Balkanroute] Dublin III und Griechenland / Ungarn führt neues Gesetz ein / Illegale Pushbacks in Serbien

Hier ein Überblick zu aktuellen Entwicklungen im europäischen Grenzregime. Informiert betroffene Freunde! Spread the word!

Informationen zu den wieder aufgenommenen Dublin III Rückführungen nach Griechenland

Im Dezember 2016 sprach sich die EU-Kommission dafür aus, die seit 2011 ausgesetzte Dublin III-Rückführungen nach Griechenland wieder aufzunehmen. Deutschland folgte dieser Empfehlung. Ab dem 16.03.2017, läuft jeder, der Griechenland illegal betritt und später in Deutschland Asyl beantragt in Gefahr, aufgrund des Dublin III Abkommens nach Griechenland rückgeführt zu werden. Die Internetseite w2eu.info, welche Informationen für Geflüchtete und Migranten auf ihrem Weg durch Europa bereitstellt, hat aus aktuellem Anlass ein Info-Papier (http://w2eu.info/greece.en/articles/greece-dublin2.en.html) zu den neuen Dublin III-Regelungen erstellt. Es informiert unter anderem darüber, welche sozialen Gruppen von der Griechenland-Rückführung ausgenommen sind und welche nicht, nennt die Länder, die sich bis jetzt an den Rückführungen beteiligen wollen und erläutert die Auswirkungen auf konkrete Sachverhalte wie zum Beispiel der Familienzusammenführung. Zudem gibt es praktische Tipps und Ratschläge, wie man selbst durch Dokumentation der Situation in Griechenland dazu beitragen kann, seine Rückführung zu erschweren und erklärt in welchen Situationen man sich einen Anwalt besorgen sollte.

Detailierte Infos auf Englisch

Neues Gesetz in Ungarn: Inhaftierung aller Asylsuchenden

The asylum law in Hungary will change in March 2017. All asylum seekers entering Hungary legally through the Transit Zone will be detained in a container camp at the Hungarian border with Serbia. This includes families, unaccompanied minors above the age of 14, single women and men. Unaccompanied children under the age of 14 will be brought to an open facility in a different part of the country. Detention will last for the whole duration of the asylum procedure. In practice, the asylum procedure in Hungary lasts 4 to 9 months. There will be no legal way to oppose detention and there will be no option for bail out.

Detailierte Informationen auf English, Farsi, Arabic, Francaise

Mazedonien: Bericht über die Situation an der serbischen Grenzen

Die mazedonische NGO LEGIS, aktiv an der serbisch-mazedonischen Grenze in den Dörfern Lojane and Vaksince hat einen ausführlichen Bericht zur Situation für Geflüchtete vor Ort veröffentlicht. In diesem werden die Auswirkungen der europäischen Grenzschließungen als auch tägliche illegale Zurückweisungen (Pushbacks) dokumentiert.

Bericht auf Englisch lesen

Feminismus verbindet! 8. März Frauenkampftag

Aufruf / call for actions in german, english, french, arabic, farsi

24.03.17 [Magdeburg] „Hinter den Barrikaden – Eine Reise durch Nordkurdistan im Krieg“

Vortrag und Diskussion zu dem Buch „Hinter den Barrikaden“

Fünf Journalist*innen des Nachrichtenportals Lower Class Magazine besuchten im Januar und Februar 2016 die Türkei und berichteten in ihren Reportagen über die Belagerung kurdischer Städte durch das türkische Militär. In den Städten wurden Ausgangssperren verhängt, hunderte Zivilisten verloren durch Scharfschützen-, Artillerie- und Panzerfeuer ihr Leben. Als Reaktion auf diese brutalen Angriffe fing die kurdische Bevölkerung an, Widerstand zu leisten. Die Gräben und Barrikaden, die die oft sehr jungen Aktivist*innen aushoben und aufbauten, wurden zum Symbol einer neuen Phase des Ringens um demokratische Autonomie. Das Buch „Hinter den Barrikaden“ gewährt einen tiefen und intensiven Einblick in die Entwicklungen von 2016 bis heute. Der Journalist Alp K. wird aus dem Buch lesen, sowie weiteren Input zu den aktuellen Entwicklungen geben. Im Anschluss wird der Raum geöffnet für eine spannende Podiumsdiskussion.

Uhrzeit: 19Uhr
Ort: BUND Magdeburg (Olvenstedter Str. 10)

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Newroz-Teilhabe-Festivals in Magdeburg statt, eingebettet in die Internationalen Wochen gegen Rassismus und richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Deutschkenntnisse. www.newroz-magdeburg.de

About Migration and Development

Protests at the Malian Embassy, Berlin January 31, 2017

Malian Embassy Berlin January 31, 2017 – About Migration and Development. from Mehr Filme zu Culture of Deportation on Vimeo.

ici le reportage en français-bambara

According to the German-EU doctrine about migration policies the only ones entitled to cross the deadly European borders are the people in need of international protection according to 1951 Geneva Convention. A full panoply of measures are in charge to transform the economic migration in a criminal issue.
On the internal level, according to this doctrine, since more than three decades, hundreds of thousands of migrants who succeeded to arrive to Germany. Forced to apply for asylum because of the lack of any other legal way, blocked under prohibition to work or study, are condemned to live out of miserable state allowances for up to 20 years. They are pointed out for the hatred of the German general public as abusing asylum until the moment the German foreign authority is able to purchase in different ways a travel certificate to implement the deportation.

This is what is happening on the ground long time before 2015. The exceptional situation created among others by the arrival of people fleeing from Syrian war was only boosting the agenda of Germany-EU-Africa readmission’s agreements, with the current attempt to perform the massive repatriation of all rejected asylum seekers. Instead of giving rights to different forms of mobility, this Europe is ready to invest a disproportionate amount of resources and violence to force the reality into own patterns, transforming people who are looking for a job into criminals, the ones who would go back home after building something useful for their people at home and for own life .

[nachgehört] Manifestation des réfugié(e)s de Halle/ Geflüchteten Demo Halle

Dans cette émission nous vous pésentons la manifestation qui a été organisé par les réfugiés vivant à Halle. Pour lutter contre la déscrimination qui leurs est réservés. On a parler pour vous avec l’ activiste Bruno Watara membre du groupe Afrique Europe Interact.

Am 4. Februar hat eine selbstorganisierte Demonstration von Geflüchteten stattgefunden, um gegen die Diskriminierung zu kämpfen. Darüber wollen wir euch in dieser Sendung berichten. Unter anderem sprachen wir mit dem Aktivisten Bruno Watara von Afrique Europe Interact.

Eine Sendung von Common Voices Radio bei Radio Corax Halle.
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