Archiv der Kategorie 'Sachsen-Anhalt'

[Salzwedel] Verhinderung einer Abschiebung

Rückführung nach Italien am 02. 07. 2017 aus der Unterkunft Schillerstrasse / SAW – Abbruch der Abschiebung

Presseerklärung der Alarmkette gegen Abschiebungen am 04. 07. 2017

Am Sonntagabend protestierten 80 Menschen aus Altmark und Wendland von 19.00 Uhr bis 22.30 Uhr vor den Türen der Unterkunft in der Schillerstrasse gegen Abschiebungen. Wir sind zusammengekommen, weil ab 20.15 Uhr eine sogenannte Rückführung nach Italien angekündigt worden war.

Die geplante Abschiebung wurde vom Dezernenten Hans Thiele um 21.50 Uhr abgebrochen, wie er telefonisch einer Unterstützer_in mitteilte und darauf sein Wort gab. Auch den geplanten Besuch seiner beiden Mitarbeiterinnen um 22.00 Uhr in der Unterkunft habt er abgesagt. Wir sind froh, dass der Protest mit dem Abbruch der Abschiebung beendet werden konnte.
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[Magdeburg] Fahrräder gesucht!

Resonanzboden.global
Kontakt und Adresse vom LIZ

28.06. Protest gegen Abschiebungen nach Afghanistan am Flughafen Leipzig-Halle

***English, Dari and Pashto below***

Stop Deportation – Ready to Block 1.0
Logistische oder taktische Gründe? Sammelabschiebung nach Afghanistan nicht abgesagt, sondern auf unbekannten Zeitpunkt verschoben. Netzwerk ruft zu Protest am Mittwoch auf!

Beginn Mittwoch, 28-06.2017 um 16 Uhr auf dem Kleinen Willy-Brand-Platz, gegenüber dem Leipziger Hauptbahnhof. Nach einer Fahrt zum Flughafen wird der Protest am Flughafen fortgeführt.

Facebook event / twitter protest_lej

Medienberichten zufolge wird die geplante Sammelabschiebung nach Kabul vom Flughafen Leipzig/Halle (LEJ) nicht am Mittwoch, dem 28.06.2017, stattfinden. Als Grund dafür wird angegeben, die deutsche Botschaft vor Ort sei nach dem Anschlag vom 31.05.2017 noch nicht wieder arbeitsfähig. “Dass die Abschiebung nicht wegen der Situation in Afghanistan abgesagt wurde, sondern aus logistischen Gründen verschoben worden sei, zeigt, dass es der Bundesregierung nicht um die Gefahren geht, denen Menschen ausgesetzt sind, wenn sie dorthin zurückkehren,” so Aram Khan, Pressesprecherin des kürzlich gegründeten Aktionsnetzwerks gegen Abschiebungen in Leipzig “Protest LEJ”.

Die für Mittwoch angesetzte Abschiebung wäre die erste ins vermeintlich sichere Afghanistan seit dem offiziellen Abschiebestop Anfang Juni gewesen. Während des letzten Monats war das ganze Land anhaltend Ziel von Anschlägen, die Sicherheitslage hat sich drastisch verschlechtert. Khan: “Wir gehen davon aus, dass diese konkrete Abschiebung verschoben wurde, weil sie öffentlich bekannt geworden ist. Die Situation in Afghanistan ist alles andere als sicher, und das ist momentan in der öffentlichen Wahrnehmung präsent. Dass die Abschiebung verschoben wurde, ist nichts Positives. Es werden immer noch Menschen abgeschoben, aber jetzt ist unklar, wann dies passieren wird. Diese Intransparenz verunmöglicht direkte Kritik und somit breiten gesellschaftlichen Protest.”

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums sind ein Großteil der Menschen, die trotz der aktuellen Lage in Afghanistan dorthin abgeschoben werden, “Straftäter” und sogenannte “Gefährder”. Die allermeisten dieser “Straftäter” wurden jedoch nur wegen kleinerer Delikte wie Fahren ohne Fahrschein, Vergehen nach dem Betäubungsmittelgesetz und Diebstählen verurteilt, wie eine Statistik des sächsischen Innenministeriums zeigt (kleineanfragen.de/sachsen/6/9230-abschi…. “Auch dieses Vorgehen lehnen wir aus mehreren Gründen ab”, so Khan. “ Zum einen ist die Kategorie “Straftäter” assoziiert mit Tatbeständen wie Mord oder Terrorismus. Diese Assoziation ist gewollt, aber schlicht falsch. Zum anderen legitimieren auch eventuelle Straftaten oder Gesetzesverstöße nicht, Menschen in Kriegsgebiete und lebensbedrohliche Situationen abzuschieben.“
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Deportation fligth to Kabul at 28th of June is cancelled

We got the information that the deportation fligth to Kabul next Wednesday, 28 th of June starting at Airport Leipzig-Halle is cancelled and postponed to an unknown date.
New dates and alerts will be spreaded if possible. Take care!

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Es liegt die Information vor, dass der Abschiebeflug nach Kabul am kommenden Mittwoche, 28. Juni, vom Flughafen Leipzig-Halle abgesagt und auf einen unbekannten Zeitpunkt verschoben wurde.
Neue Daten und Alarmierungen werden veröffentlicht, sofern möglich. Achtet auf Ankündigungen!

WARNING! Next deportation to Afghanistan, starting at Airport Leipzig-Halle

WARNING!

The next deportation to Kabul will be at Wednesday, 28st of June 2017 starting from Airport Leipzig-Halle!!

Because of the airport we expect that especially people from the federal states in the east and north of Germany (like Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg) are in danger of deportaion.

Please spread this to all who can be affected and inform them about their rights (e.g. follow request). The refugee council Bavaria compiled helpful information: read it, in german

For more information in Dari and Pashto: w2eu.info

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WARNUNG!

Der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan soll am Mittwoch, 28.06.2017 vom Flughafen Leipzig-Halle stattfinden.

Aufrund des Flughafens ist davon auszugehen, dass insbesondere Menschen aus den östlichen und nördlichen Bundesländern von Abschiebung bedroht sind.

Bitte gebt diese Info an potentiell Betroffene weiter und informiert sie über über ihre Rechte (z.B Folgeantrag). Der Bayrische Flüchtlingsrat hat wichtige Hinweise zusammengestellt: Hier lesen

Hier gibt es weitere Informationen auch auf Dari und Paschtu: w2eu.info

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Spiegel artikel
/ MDR

Erster Mai in Halle – Heute Mehrsprachig!

Arabisch
Portugiesisch
Englisch
Französisch
Persisch

@halleblockt
#HAL0105
#läuftnicht

[Halle] 1. Mai 2017: Informationen für Geflüchtete und MigrantInnen

Informiert eure Freunde und Familie!

Podcast: Listen to Informations, in englisch, french, arabic and farsi

Alle Sprachen als Einzelgrafiken

Der erste Mai, Tag der Arbeit, ruft wie in den vergangenen Jahren die extreme Rechte auf den Plan. Neonazis, Rassist*innen, ihre Mitläufer*innen und Unterstützer*innen wollen diesen Tag nutzen, um ihn mit Botschaften von rechts zu besetzen. Bewusst wählen sie den Feier- und Kampftag der Arbeitenden, doch nicht für Solidarität, sondern für völkische Propaganda. Zuletzt in Plauen, Saalfeld und Erfurt kam es zu Aufmärschen von Rechtsextremist*innen aus dem gesamten Bundesgebiet. Für den 1. Mai 2017 kündigt die Partei »Die Rechte« an, Halle zum zentralen Aufmarschort machen zu wollen und militante Neonazis aus dem gesamten Bundesgebiet mobilisieren zur Teilnahme.

Kampagnenseite zu Gegenprotesten von Halle gegen Rechts
antifaschistische Mobiseite
Mehr Hintergründe

Twitter#läuftnicht

Feminismus verbindet! 8. März Frauenkampftag

Aufruf / call for actions in german, english, french, arabic, farsi

24.03.17 [Magdeburg] „Hinter den Barrikaden – Eine Reise durch Nordkurdistan im Krieg“

Vortrag und Diskussion zu dem Buch „Hinter den Barrikaden“

Fünf Journalist*innen des Nachrichtenportals Lower Class Magazine besuchten im Januar und Februar 2016 die Türkei und berichteten in ihren Reportagen über die Belagerung kurdischer Städte durch das türkische Militär. In den Städten wurden Ausgangssperren verhängt, hunderte Zivilisten verloren durch Scharfschützen-, Artillerie- und Panzerfeuer ihr Leben. Als Reaktion auf diese brutalen Angriffe fing die kurdische Bevölkerung an, Widerstand zu leisten. Die Gräben und Barrikaden, die die oft sehr jungen Aktivist*innen aushoben und aufbauten, wurden zum Symbol einer neuen Phase des Ringens um demokratische Autonomie. Das Buch „Hinter den Barrikaden“ gewährt einen tiefen und intensiven Einblick in die Entwicklungen von 2016 bis heute. Der Journalist Alp K. wird aus dem Buch lesen, sowie weiteren Input zu den aktuellen Entwicklungen geben. Im Anschluss wird der Raum geöffnet für eine spannende Podiumsdiskussion.

Uhrzeit: 19Uhr
Ort: BUND Magdeburg (Olvenstedter Str. 10)

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Newroz-Teilhabe-Festivals in Magdeburg statt, eingebettet in die Internationalen Wochen gegen Rassismus und richtet sich ausdrücklich an Menschen mit und ohne Deutschkenntnisse. www.newroz-magdeburg.de

[nachgehört] Manifestation des réfugié(e)s de Halle/ Geflüchteten Demo Halle

Dans cette émission nous vous pésentons la manifestation qui a été organisé par les réfugiés vivant à Halle. Pour lutter contre la déscrimination qui leurs est réservés. On a parler pour vous avec l’ activiste Bruno Watara membre du groupe Afrique Europe Interact.

Am 4. Februar hat eine selbstorganisierte Demonstration von Geflüchteten stattgefunden, um gegen die Diskriminierung zu kämpfen. Darüber wollen wir euch in dieser Sendung berichten. Unter anderem sprachen wir mit dem Aktivisten Bruno Watara von Afrique Europe Interact.

Eine Sendung von Common Voices Radio bei Radio Corax Halle.
ANHÖREN / Mehr FOTOS

Der Humanitäre Anstrich einer restriktiven Abschiebepolitik: zum Besuch des Bundesinnenministers bei der Magdeburger Rückkehrberatung

PM des Flüchtlingrat Sachsen-Anhalt, Quelle, 21.02.2017

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière besucht heute gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht die Rückkehrberatung der Magdeburger Stadtmission. Ein ehrliches Interesse an wirklicher Freiwilligkeit seitens der Innenminister wäre grundsätzlich zu begrüßen. Tatsächlich wird jedoch ein enorm anziehender restriktiver Abschiebekurs der Bundesregierung, aber auch der Landesregierung Sachsen-Anhalts verfolgt.

„Die Inszenierung des Interesses an Freiwilligkeit erwehrt sich nur schwer dem Eindruck, hier über den menschenrechtsverachtenden Abschiebekurs der Bundesregierung hinwegtäuschen zu wollen und diesem einen humanitären Anstrich zu geben.“, kommentiert Stefanie Mürbe, Pressesprecherin des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalts.
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Kein sicheres Herkunftsland! Abschiebestopp nach Afghanistan!

#KEINSICHERESHERKUNFTSLAND -Demonstration

Wann: 11. Februar 2017 um 14 Uhr
Wo: Domplatz in Magdeburg (vor dem Landtag)

Was: Demonstration durch die Innenstadt
Route: Domplatz – Breiter Weg – Alter Markt – Ernst-Reuter-Allee
- Otto-von-Guericke-Str. – Haeckelstr.-Ausländerbehörde

Am 14.12.2016 und am 23.1.2017 hat Deutschland mit den Sammelabschiebungen nach Afghanistan begonnen. Die Regierung plant weitere Menschen in das Kriegsgebiet abzuschieben. Das muss sofort ein Ende haben!

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland!

Vielerorts kommt es zu heftigen Kämpfen, Bombenanschläge sind an der Tagesordnung, Teile des Landes kontrollieren die Taliban. Durch die bewaffneten Konflikte verlieren jedes Jahr tausende Menschen ihr Leben, ihre Häuser, ihre Lebensgrundlage.
weiterlesen, auch auf englisch und farsi

Mehr infos und aktion

Unsere Stimme im Landtag!

Am Freitag, den 2. Februar 2017 sollen im Landtag von Sachsen-Anhalt über zwei Anträge der rechten Partei „Alternative für Deutschland“ (AFD) debatiert werden. Im ersteren beweisen nach Ansicht der AFD die Proteste gegen die Veranstaltung am 12.01.2017 in der Uni Magdeburg die wachsende Gefahr durch „Linksextremisten“. Einmal mehr stilisieren sich hier die VertreterInnen einer Partei, die vorallem durch ihre Menschen verachtenden Positionen, ihre Demagogie und ihre Nähe zu gewaltbereiten Neonazi von sich reden machen, als Opfer. Der zweite Antrag liest sich mehr als zynisch, passt aber zu dem ständigen Versuch der AFD Täter-Opfer-Rollen umkehren zu wollen.

An dieser Stelle soll ein Offener Brief dokumentiert werden, der Stellung bezieht gegen die wachsende Hetze, gegen Rassismus und Sexismus, auch in den Universitäten und Parlamenten. Und der Text soll den Menschen, die sich aktiv gegen diese Zustände wehren, eine Stimme geben. Denn trotz zahlreichen Gegendarstellungen, z.B. vom StuRa der Uni Magdeburg, hat der öffentliche Diskurs, die Presse vorallem die Prostierenden angegriffen ohne eine Debatte, warum es mehrere hundert Menschen richtig finden gegen die AFD zu demonstrieren.

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Eine Stellungnahme vom Arbeitskreis Antirassismus unterstützt vom Antirassistischen Netzwerk Sachsen-Anhalt zu dem Diskurs rund um die Ereignisse am 12.1.2017 in der Otto-von Guericke Universität Magdeburg!

An die Abgeordneten des Landtags Sachsen-Anhalt!

Die Partei „Alternative für Deutschland“ hatte angekündigt, die Proteste gegen die Veranstaltung der „Campus Alternative“ am 12.1.2017 zum Thema „Gendermainstreaming“ im Landtag skandalisieren zu wollen. Es ist davon auszugehen, dass sie damit ihren Kurs fortsetzen wird, der vor allem darin besteht, die Protestierenden zu diffamieren, eigene Verantwortlichkeiten und Kausalketten zu verschweigen, sich selbst als „Opfer linker Angriffe“ zu stilisieren und gleichzeitig rigide Repressionsmaßnahmen aufzufahren. In seltsam anmutender Eintracht mit Politikern anderer Parteien und der medialen Berichterstattung konnte die AfD nach dem 12.1. eine Diskursverschiebung durchsetzen, die trotz zahlreicher Stellungnahmen von Beteiligten, studentischem Gremien und Lehrenden der Universität Magdeburg einseitig geblieben ist. Mit diesem Text werden wir Stimmen für sie hörbar machen, die in den letzten Wochen übergangen und diffamiert wurden. Wir, als Antirassistisches Netzwerk Sachsen-Anhalt, sprechen nicht als Stellvertretung der Protestierenden. Vielmehr werden wir ihnen, in ihrer Funktion als Abgeordnete des Landtages, die Widersprüche und die daraus resultierenden Konsequenzen dieser Diskursverschiebung aufzeigen.

Die ganze Stellungnahme lesen

Film vom 12.01.2016

[Halle] Demo für die gleichen Rechte für Geflüchtete

04.02.2017 / Halle/Saale / Demo für die gleichen Rechte für Geflüchtete
12 Uhr, Treffpunkt Riebeckplatz

Flyer auf dt/eng/frz / Arabisch/Paschto/Dari

Wir wollen uns integrieren! Ein System der Ausgrenzung? Nein danke!

Wir sind alle gleich! Wir sind nicht nur da, um Sozialhilfe zu empfangen. Wir brauchen eine Arbeitserlaubnis und fairen Zugang zur Arbeit. Rassismus und Diskriminierung stehen der Integration entgegen. Behandelt alle Ausländer auf Basis der Gleichberechtigung! Wir sind nicht hier, um auf unsere Abschiebung zu warten.

JA ZU GLEICHEN CHANCEN
JA ZUM RECHT AUF ARBEIT
JA ZU EINER ECHTEN INTEGRATION
JA ZUM RECHT AUF BEWEGUNGSFREIHEIT UND
EIN BLEIBERECHT FÜR ALLE

Wir sind eine Gruppe von Geflüchteten und MigrantInnen, die für die gleichen Rechte für alle kämpfen!

Einen Neuanfang ermöglichen – Spendenaufruf für Familie K

Initiiert von Medinetz Halle/Saale e.V., unterstützt von no lager halle, Januar 2017

Radio Corax hat ein Interview mit der Mutter der Familie geführt, in der sie ausführlicher ihre Situation schildert. Das Interview kann HIER angehört werden. Das Interview ist auf Englisch.

Spendenaufruf als pdf lesen

Liebe Medinetze, Liebe Medibüros, Liebe UnterstützerInnen, Liebe Freunde und Freundinnen,

Seit September 2016 unterstützen wir eine dreiköpfige Familie, bestehend aus der Mutter und zwei jugendlichen Töchtern aus Serbien, die sich neben der Sorge um die mehrfach, schwer erkrankte Mutter mit einem Leben am Rande der Illegalität zurecht finden muss. Die letzten Monate haben eine intensive Begleitung mit sich geführt, die bei allen Beteiligten auch emotional nicht ohne Spuren blieb. Vor allem ging diese Zeit an die Substanz der drei Frauen bzw. Jugendlichen. Die Aussicht auf ein positives Asylverfahren bzw. eine Duldung ist nach einer ersten Abschiebung und ihrer Rückkehr nach Deutschland sehr gering. So waren die letzten Monate der Familie vorallem von großer Unsicherheit, Ängsten und finanzieller Abhängigkeit geprägt.
Die Familie hält nun die „Gefangenschaft“ in der Illegalität und deren Folgen nicht mehr aus. Frau K kann nicht arbeiten, die Töchter können nicht zur Schule gehen. Ihr Tag besteht aus Abwarten und dem guten Willen Dritter. Mittlerweile hat sich die Familie dazu entschieden, nach Serbien zurückzugehen, um dort einen Neuanfang zu versuchen. Allerdings steht die Familie dort vor dem Nichts. Sie müssen von Null anfangen.
Wir wollen sie bei ihrer Rückkehr unterstützen. Dazu wollen wir ihnen ein Startkapital für Nahrung, Unterkunft und vor allem für die Schule der Töchter, sowie die medikamentöse Versorgung der Mutter mitgeben. Unser Ideal wäre, ihnen 5000 Euro mitgeben zu können. Das ist eine beträchtliche Summe an Geld und in dem Fall handelt es sich auch nicht um eine „klassische“ Kostenübernahme von z.B.: einer Ultraschalluntersuchung, was uns natürlich bewusst ist. Trotzdem wollen wir euch fragen, ob ihr uns und vor allem die Familie mit einer Spende unterstützen könnt und wollt?

Wir freuen uns über jede Spende, positive Rückmeldungen oder über jeden Rat!

Solidarische Grüße
Euer Medinetz Halle/ Saale e.V.

Spendenkonto:

Empfänger: Verein zur Förderung antirassistischer Arbeit in Sachsen-Anhalt n.e.V.
IBAN: DE76 8005 3762 1894 0553 02
BIC: NOLADE21HAL
Verwendungszweck: Familie K

Der Verein kann keine Spendenquittungen ausstellen.