Archiv der Kategorie 'Weltweit'

WARNING! Next deportation to Afghanistan, starting at Airport Leipzig-Halle

WARNING!

The next deportation to Kabul will be at Wednesday, 28st of June 2017 starting from Airport Leipzig-Halle!!

Because of the airport we expect that especially people from the federal states in the east and north of Germany (like Sachsen, Sachsen-Anhalt, Brandenburg) are in danger of deportaion.

Please spread this to all who can be affected and inform them about their rights (e.g. follow request). The refugee council Bavaria compiled helpful information: read it, in german

For more information in Dari and Pashto: w2eu.info

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WARNUNG!

Der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan soll am Mittwoch, 28.06.2017 vom Flughafen Leipzig-Halle stattfinden.

Aufrund des Flughafens ist davon auszugehen, dass insbesondere Menschen aus den östlichen und nördlichen Bundesländern von Abschiebung bedroht sind.

Bitte gebt diese Info an potentiell Betroffene weiter und informiert sie über über ihre Rechte (z.B Folgeantrag). Der Bayrische Flüchtlingsrat hat wichtige Hinweise zusammengestellt: Hier lesen

Hier gibt es weitere Informationen auch auf Dari und Paschtu: w2eu.info

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Spiegel artikel
/ MDR

EU-finanzierte Gewalt gegen Flüchtende durch Libysche Küstenwache beenden!

Libyens Küstenwache gefährdet Flüchtlinge und Helfer, Nov 2016, SZ

Petition von Sea-Watch mitzeichnen!

Am 21. Okober 2016 enterten Mitglieder der Libyschen Küstenwache (LCG) ein vollbesetztes Schlauchboot, schlugen auf die Menschen ein und hielten die Sea-Watch Crew davon ab, Rettungswesten zu verteilen. Durch das brutale Vorgehen, beim Versuch das Boot zurück nach Libyen zu schleppen, wurde eine Luftkammer des Bootes zerstört und an Bord brach eine Massenpanik aus.

Fast alle 150 Insassen fielen ins Meer und etwa 30 Menschen ertranken vor den Augen unserer Crew.

Die Europäische Union trainiert seit mehreren Monaten dieselbe Libysche Küstenwache und rüstet sie mit 200 Millionen Euro aus. Der Fokus der Europäischen Unterstützung liegt jedoch nicht auf der Verbesserung der Situation Flüchtender in Seenot. Im Gegenteil: Völkerrechtswidrige Rückführungen und Waffengewalt sind vor der Libyschen Küste an der Tagesordnung und passen in das Konzept Europäischer Abschottung. Solange es in Libyen keine legitimen demokratischen Strukturen gibt, die dazu in der Lage sind die Einhaltung von Grundrechten zu garantieren, muss die Kooperation mit der sogenannten Libyschen Küstenwache auf den Prüfstand.

Die humanitäre Katastrophe an Europas Grenzen verlangt eine humanitäre Antwort. Wir fordern die Bundesregierung deshalb auf, von weiterer Militarisierung und Abschottung Abstand zu nehmen und ihren Einfluss innerhalb der EU maximal geltend zu machen, damit

1. eine staatliche humanitäre Mission mit dem ausdrücklichen Mandat zur Seenotrettung eingerichtet wird.

2. jede Kooperation mit der Libyschen Küstenwache an ein Monitoring und Sanktionssystem geknüpft wird, welches sicherstellt, dass internationales Recht von der Libyschen Küstenwache eingehalten wird. Dazu gehört das Nichtzurückweisungsprinzip, welches verbietet, dass Flüchtende aus internationalen Gewässern zurück nach Libyen gebracht werden.

3. dass die Kooperation mit der LCG bei wiederholten Verstößen gegen das Völkerrecht umgehend auf Eis gelegt wird.

4. die LCG dazu ausgebildet wird, die Regeln auf hoher See zu befolgen, um Rettungsmissionen zu unterstützen anstatt Flüchtende und zivile Rettungskräfte zu gefährden.

5. die LCG dazu ausgebildet wird, internationales See- und Völkerrecht, darunter das Nichtzurückweisungsprinzip, zu respektieren.

6. die Pläne eines neuen Seenotrettungszentrums (MRCC) in Libyen gestoppt werden. Es ist inakzeptabel, die Kontrolle über Rettungseinsätze einem Bürgerkriegsland zu überlassen, das über keinerlei Rechtsstaatlichkeit verfügt.

weiterlesen/mitzeichnen

Solidarity at Sea is not a Crime!

WatchTheMed Alarm Phone 6 Week Report

1st of May 2017 – 11th of June 2017

„We do cry out, once more and time and again about the border deaths of the past 20 years, and about yesterday’s deaths. If only there were legal and safe migration routes, nobody would have to die at sea. The dying at sea is not a natural catastrophe and also no accident. It is, in fact, the calculated outcome of the EU border and visa regime. The dying at sea is human-made and already tomorrow, through the opening of borders and free access to ferries, it could fade into history as a dark chapter.“

read the full report

Proteste gegen Abschiebung nach Afghanistan

Am Mittwoch, dem 31.5.2017, widersetzen sich hunderte Schüler der Berufsschule 11 in Nürnberg der Polizei, die einen afghanischen Mitschüler in Abschiebehaft nehmen wollte – eine Blockade prügelte die Polizei mit Pfefferspray, Hunden und Knüppeln nieder und nimmt den Geflüchteten in Haft. Es gab zahlreiche verletzte SchülerInnen. Danach formierte sich eine Spontandemonstration mit 300 TeilnehmerInnen von der Berufsschule zum Einwohnermeldeamt/Ausländeramt.

Der junge afghanische Geflüchtete ist mittelweile wieder in Freiheit. Er wurde wie auch andere Betroffene aus der Abschiebehaft entlassen, da der gesamte Abschiebeflug gestoppt wurde nachdem es zu einem schweren Bombenanschlag in Kabul gekommen ist. Die Bundesregierung hat vorerst Abschiebungen nach Afghanistan ausgesetzt.

Ebenfalls haben sich in einem Lager am Rand Osnabrücks über hundert Menschen selbstorganisiert zusammengeschlossen und eine Abschiebung von ca. neun Personen verhindert.
No lager Osnabrück ruft auf zum #SommerderSolidarität

Warnung: 31.05.2017 Sammelabschiebung nach Afghanistan

[English below]

Der nächste Abschiebeflug nach Afghanistan soll am Mittwoch, 31.5.2017 stattfinden.

Bisher haben wir noch keine Informationen darüber, ob auch Personen aus Sachsen-Anhalt betroffen sein könnten. Wer Hinweise darauf hat, melde sich bitte beim Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt. Infos an: info@fluechtlingsrat-lsa.de

Bitte gebt diese Info an potentiell Betroffene weiter und informiert sie über über ihre Rechte (z.B Folgeantrag). Der Bayrische Flüchtlingsrat hat wichtige Hinweise zusammengestellt: Hier lesen

Hier gibt es weitere Informationen auch auf Dari und Paschtu: w2eu.info

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The next deportation to Kabul will be at Wednesday, 31st of May.

Until now we have no information that persons from Saxony-Anhalt will be maffected. The Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalt is thankful for any advice if that is the case. Please write to: info@fluechtlingsrat-lsa.de

Please spread this to all who can be affected and inform them about their rights (e.g. follow request). The refugee council Bavaria compiled helpful information: read it, in german

For more information in Dari and Pashto: w2eu.info

Diffamierung der Lebensretter beenden – Ausbau der Seenotrettung jetzt!

von Pro Asyl, 8. Mai 2017

Der Druck auf zivile Seenotrettungsorganisationen steigt täglich. Während Europa seine Verantwortung zur Rettung von Bootsflüchtlingen nicht wahrnimmt, sehen diejenigen, die mit unermüdlichem und couragiertem Einsatz gegen das Sterben vor Europas Toren ankämpfen, sich mit kriminalisierenden Vorwürfen konfrontiert.
2017 sind schon 1.377 Menschen auf ihrer Flucht nach Europa ums Leben gekommen. Doch anstatt das zum Anlass zu nehmen, endlich mehr Kapazitäten für die Seenotrettung zu schaffen, geraten die zivilen Organisationen immer massiver unter Druck.

Kriminalisierung der Seenotrettung

Bereits Ende Februar erntete Frontex-Chef Fabrice Leggeri vehemente Kritik für seine Aussage, die Hilfseinsätze der zivilen Seenotretter*innen vor der libyschen Küste würden das Schleppergeschäft in Libyen anheizen. Aufgrund der massiven Vorwürfe gegen die Grenzagentur widersprach Frontex-Sprecherin Ewa Moncure am 20. April den Kritiken gegenüber dem ZDF.

den ganzen Artikel lesen
Ferries not Frontex!!

Free the Röszke 11! Zine und Spendenaufruf

The campaign „Free the Röszke 11″ published a zine about the Röszke 11, that provides an overview and gerneral analysis. It summarizes the story of the Röszke 11, the political context, and similar cases of criminalization in Greece and Luxembourg. read it!

www.freetheroszke11.weebly.com

Help supporting Ahmed H. and Yamen A.. Your donation will help to cover lawyer expenses for both of them, make prison life a bit easier and relief the financial burden of their family members.

Spendenkonto:
Rote Hilfe e.V. Ortsgruppe Frankfurt
Verwendeungszweck: Röszke 11
IBAN: DE24 4306 0967 4007 2383 90
BIC: GENODEM1GLS

Kontakt: freetheroszke11[at]riseup.net / Facebook: Free the Röszke 11 / Twitter: @freetheröszke11

Freedom for Gabriele del Grande!

Update 25.04.2017: Gabriele del Grande wurde von der türkischen Regierung freigelassen und befindet sich auf dem Weg nach Italien

by welcome to europe, watchthemed alarmphone, infomobile greece

Our dear friend Gabriele del Grande, human rights activist, journalist and documentary filmmaker, was arrested on April 10, in Hatay / Turkey. He was doing a research for his new book-project about Syrian refugees. Since four days now, he is on a hunger strike, struggling for his freedom.

Gabriele has been active since years, monitoring deaths of refugees in the Mediterranean, on his blog ‘Fortress Europe’ and later focussing on the complexities of the war in Syria and its effects on the Syrian civil society and the refugees in Europe. All of us loved his documentary “On the bride’s side” in which he combined documentary filming with activism in his own way, struggling for another world.

Like other 150 journalists and thousands of political prisoners in Turkey, Gabriele is being denied his freedom, without being charged of any offence. Since July 2016, the Turkish prisons have been filled with activists arbitrarily arrested – a common way the Turkish regime tries to silence criticism and protest.

Gabriele is in solitary confinement and he’s on a hunger strike. On April 18, when he was finally allowed to contact his family, informed them that:

»My documents are okay, but they don’t allow me to appoint a lawyer, nor do they tell me when they are going to release me. […] I am not allowed to use the phone, my phone and my personal belongings were confiscated, even though I’m not officially charged of any crime. . […] From tonight on I will go on a hunger strike and I ask everyone to support me, so that my rights are respected.«

Gabriele’s appeal found thousands of supporters who demand for his immediate release. A petition was already signed by more then 50.000 people and under the Hashtag #iostocongabriele many express their solidarity.

We stand in solidarity with Gabriele and demand his immediate release from prison!
Freedom for Gabriele and freedom for all other prisoners who were arrested for opposing the Turkish regime!
We demand from all governments involved, to immediately stop the dirty refugee-deal the EU made with Turkey. Freedom of movement for everyone!

welcome to europe – watchthemed alarmphone – infomobile greece

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More information on Gabriele del Grande you may find on his Blog fortresseurope.blogspot.de as well as on his Twitter-Account @AbuNefeli. Facebook-page “On the brides side”: https://www.facebook.com/IO-STO-CON-LA-SPOSA-614167855342727/

A petition for Gabrieles release can be signed here: https://www.change.org/p/angealfa-per-il-ritorno-a-casa-di-gabriele-del-grande

WARNING! 27.03.2017 Next Deportation to Afghanistan

Warning: The next deportation flight to Kabul will probably take place next monday, 27.03.2017 from munich airport. Please spread this information and inform all potential affected persons.

Die nächste Sammelabschiebung nach Kabul findet vermutlich am Montag, 27.03.2017 vom Flughafen München statt. Bitte informiert alle möglichen Betroffenen.

Quelle der Information: Flüchtlingsrat Bayern

Informationen und Warnhinweise
Information against the fear in Farsi
Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan
Not Safe Facebook Seite

About Migration and Development

Protests at the Malian Embassy, Berlin January 31, 2017

Malian Embassy Berlin January 31, 2017 – About Migration and Development. from Mehr Filme zu Culture of Deportation on Vimeo.

ici le reportage en français-bambara

According to the German-EU doctrine about migration policies the only ones entitled to cross the deadly European borders are the people in need of international protection according to 1951 Geneva Convention. A full panoply of measures are in charge to transform the economic migration in a criminal issue.
On the internal level, according to this doctrine, since more than three decades, hundreds of thousands of migrants who succeeded to arrive to Germany. Forced to apply for asylum because of the lack of any other legal way, blocked under prohibition to work or study, are condemned to live out of miserable state allowances for up to 20 years. They are pointed out for the hatred of the German general public as abusing asylum until the moment the German foreign authority is able to purchase in different ways a travel certificate to implement the deportation.

This is what is happening on the ground long time before 2015. The exceptional situation created among others by the arrival of people fleeing from Syrian war was only boosting the agenda of Germany-EU-Africa readmission’s agreements, with the current attempt to perform the massive repatriation of all rejected asylum seekers. Instead of giving rights to different forms of mobility, this Europe is ready to invest a disproportionate amount of resources and violence to force the reality into own patterns, transforming people who are looking for a job into criminals, the ones who would go back home after building something useful for their people at home and for own life .

Der Humanitäre Anstrich einer restriktiven Abschiebepolitik: zum Besuch des Bundesinnenministers bei der Magdeburger Rückkehrberatung

PM des Flüchtlingrat Sachsen-Anhalt, Quelle, 21.02.2017

Bundesinnenminister Dr. Thomas de Maizière besucht heute gemeinsam mit Sachsen-Anhalts Innenminister Holger Stahlknecht die Rückkehrberatung der Magdeburger Stadtmission. Ein ehrliches Interesse an wirklicher Freiwilligkeit seitens der Innenminister wäre grundsätzlich zu begrüßen. Tatsächlich wird jedoch ein enorm anziehender restriktiver Abschiebekurs der Bundesregierung, aber auch der Landesregierung Sachsen-Anhalts verfolgt.

„Die Inszenierung des Interesses an Freiwilligkeit erwehrt sich nur schwer dem Eindruck, hier über den menschenrechtsverachtenden Abschiebekurs der Bundesregierung hinwegtäuschen zu wollen und diesem einen humanitären Anstrich zu geben.“, kommentiert Stefanie Mürbe, Pressesprecherin des Flüchtlingsrat Sachsen-Anhalts.
(mehr…)

Warnung: 22.02.2017 Sammelabschiebung nach Afghanistan

AFGHANISTAN IST #KEINSICHERESLAND

Mehrere Quellen bestätigen, dass es am Mittwoch, den 22.02.2017, zu einer nächsten Sammelabschiebung nach Afghanistan kommen wird. Insbesondere betroffen sind die südlichen Bundesländer. Der bayrische Flüchtlingsrat schreibt: „Wir fordern die Bundesregierung auf, von Abschiebungen nach Afghanistan sofort Abstand zu nehmen und diesen Afghan_innen eine Bleibeperspektive zu gewähren. Abschiebungen nach Afghanistan bedeuten für die Betroffenen, Abschiebungen in lebensgefährliche Zuständen. Über 1.600 Tote und mehr als 3.500 Verletzte unter der afghanischen Zivilbevölkerung im ersten Halbjahr 2016 sprechen eine deutliche Sprache.

Deshalb hat sich ein breites bundesweites Bündnis aus Aktivist_innen, Flüchtlingsinitiativen, Organisationen und Verbänden aus über 10 Bundesländern zusammengeschlossen um laut zu sagen: ABSCHIEBESTOPP NACH AFGHANISTAN – JETZT!“

Warnhinweise
Mehr Infos
Proteste
Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan

Nachhören! Zu den morgigen Abschiebungen nach Afghanistan: Interview mit Flüchtlingsrat LSA anhören

Afghanistan-deportations from Germany: Information against fear

In the last few months, many within the Afghan community have been feeling a growing fear about the worsening treatment of Afghan refugees in Germany and in the whole of Europe. After two first charter-deportations took place on 14th of December 2016 and on 23rd o January and all together 60 young men have been deported from Frankfurt to Kabul, this fear is growing even more. We tried to collect some information against this fear and combined it with some hints how to prepare for the asylum procedures and how to fight for a right to stay.

These informations are in an updated version available online on w2eu.info, the webguide of Welcome to Europe.

The english version can be found here (and when you scroll down you find printable leaflets in Dari, Pashto and German as well):
http://w2eu.info/germany.en/articles/germany-deportation-afghanistan.en.html

The Dari version is also online here:
http://w2eu.info/germany.fa/articles/germany-deportation-afghanistan.fa.html>

Please help to spread these links widely, especially within the communities. Besides the growing resistance against deportations on the streets, in the airports and at the courts, we think that information can be an additional key to give everybody the chance to defend themselves against this threat.

Stop deportations! Right to stay for everyone!
Welcome to Europe

Kein sicheres Herkunftsland! Abschiebestopp nach Afghanistan!

#KEINSICHERESHERKUNFTSLAND -Demonstration

Wann: 11. Februar 2017 um 14 Uhr
Wo: Domplatz in Magdeburg (vor dem Landtag)

Was: Demonstration durch die Innenstadt
Route: Domplatz – Breiter Weg – Alter Markt – Ernst-Reuter-Allee
- Otto-von-Guericke-Str. – Haeckelstr.-Ausländerbehörde

Am 14.12.2016 und am 23.1.2017 hat Deutschland mit den Sammelabschiebungen nach Afghanistan begonnen. Die Regierung plant weitere Menschen in das Kriegsgebiet abzuschieben. Das muss sofort ein Ende haben!

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland!

Vielerorts kommt es zu heftigen Kämpfen, Bombenanschläge sind an der Tagesordnung, Teile des Landes kontrollieren die Taliban. Durch die bewaffneten Konflikte verlieren jedes Jahr tausende Menschen ihr Leben, ihre Häuser, ihre Lebensgrundlage.
weiterlesen, auch auf englisch und farsi

Mehr infos und aktion

[Berlin] Wir sind Malier_innen! Wir sind Afrikaner_innen!

Kundgebung am 31.01.2017 / Berlin
ab 14 Uhr vor der Botschaft von Mali
Kurfürstendamm 72 / Adenauerplatz

Flyer – Mehr Infos auf deutsch / En Francaise

Aufruf

*Francaise en bas*

Liebe Freundinnen und Freunde,

die Verhältnisse zwingen uns dazu, unser Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen, ohne die Politiker_innen, die nur an ihren eigenen Kopf und ihre Brieftasche denken. Sie haben mit unaufhörlichen Lügen unser Vertrauen missbraucht. Unsere malische Staatsführung, der Präsident, der Minister und der Botschafter, sie alle haben uns betrogen. Unser Leben und unsere Ansichten zählen überhaupt nichts für diese Leute. Das einzige, was zählt ist Geld. Sie nutzen uns aus, um ihre eigenen Interessen zu befriedigen. Angesichts von all dem, was in unserem Land passiert, sehen wir uns verpflichtet, uns gegen diese korrupten Führungspersonen zu erheben, die sich „Patriot_innen“ nennen.

Wir rufen alle malischen und afrikanischen Brüder und Schwestern auf zu einer Demonstration am 31. Januar vor der malischen Botschaft.

Die wichtigsten Ziele dieser Demo sind:

- Schluss mit Menschenhandel!
- Rücktritt des Botschafters, ohne wenn und aber!
- Schluss mit Abschiebungen!

(mehr…)