regional/in Sachsen-Anhalt

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Jeden Donnerstag 16:10 – 18 Uhr auf 95.9 FM in Halle und Umgebung: Common Voices Radio
im livestream via Internet: 959.radiocorax.de

Common Voices Radio ist eine mehrsprachige Sendung von Geflüchteten und MigrantInnen in Halle und Umgebung. Wir bringen Fragen, Themen und Probleme, die für Geflüchtete wichtig sind ins Radio. Gemeinsam wollen wir Radio als Brücke für ein verständnisvolleres Miteinander nutzen.

Mehr Infos und alle Sendungen zum nachhören: commonvoices.radiocorax.de / auf facebook
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jeden 2. Montag im Monat / Halle / offenes No Lager Halle Antira Plenum

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Veranstaltungsreihe „In Erinnerung an die Ermordeten des NSU und ihre Hinterbliebenen“ in Magdeburg

* 15.11.17, 19:00 Uhr „4 Jahre NSU Prozess – ein Überblick“ (NSU Watch) // Seminarraum der Universitätsbibliothek // Universitätspl. 2, Magdeburg
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* 21.11.17, 16:00 Uhr „In Erinnerung an die Ermordeten und Hinterbliebenen des NSU“ (Gedenkveranstaltung) // Alter Markt, Magdeburg

* 28.11.17,19:00 Uhr „6 Jahre, 7 Monate und 16 Tage – Die Morde des NSU“ (Film) // Moritzhof Magdeburg

* 01.12.17, 18:00 Uhr Eröffnung Ausstellung „GESPRÄCHE / ASSEMBLAGE – Den NSU-Komplex kontextualisieren“ // Ausstellung bis 10.12.17 // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

* 04.12.2017,18:00 Uhr Gesprächsabend mit Mehmet Daimagüler, Nebenklägeranwalt der Angehörigen der NSU-Mordopfer İsmail Yaşar und Abdurrahim Özüdoğru // einewelt haus // Schellingstraße 3-4, Magdeburg

* 09.12.2017, 19:00 Uhr „A – wie Aufklärung“ (nö theater) // Campustheater

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5. Dezember 2017 / Halle / Echoes / Filmvorführung, Gespräch und Austausch

19 Uhr / Puschkino Halle / Kardinal-Albrecht-Straße 6

Griechenland im Frühjahr 2016. Nach dem „langen Sommer der Migration“ entlang der „Balkanroute“, schließen sich die Grenzen. Tausende Menschen, die vor Krieg und Zerstörung aus ihren Ländern geflohen sind, sitzen vorallem in Griechenland fest. Männer, Frauen und Kinder sind gezwungen sich in selbstverwalteten, provisorischen Flüchtlingscamps einzurichten. Der Dokumentarfilm „Echoes“ erzählt die Geschichte des Flüchtlings-Camps „Eko station“ in der Nähe des Grenzübergangs Idomeni vor seiner Räumung. Und der Film begleitet den Piratensender „Radio Noborder“, das den Menschen im Camp eine Stimme gegeben hat.

Im Anschluss an den Film laden wir alle Gäste zu einem Filmgespräch mit Stefano Danieli und zu einem gemeinsamen Austausch bei einem Getränk und Snack im Foyer des Puschkin-Hauses ein. Ein gemeinsamer Filmabend von Radio Corax, dem AK Refugee Welcome des Stura der Uni Halle, Common Voices Radio, Taten statt warten und no lager halle. Mit freundlicher Unterstützung des Hallianz Jugendfonds.

Der Eintritt zum Film ist frei.

Ein Film von: Gabriele Cipolla
Sprache: Arabisch, Kurdisch und Englisch
Untertitel: Englisch

Puschkino
Facebook Veranstaltung

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9. Dezember / Halle/Saale / Solidarity City Halle – Infoveranstaltung und Initiativgründung

Beginn 15 Uhr / Hasi / Hafenstr.7

Wir wollen eine lebenswerte Stadt für alle Bewohner*innen schaffen. Eine soziale Gemeinschaft funktioniert am besten, wenn alle Beteiligten dort auch ihr Leben selbst gestalten können. Alle müssen wohnen, arbeiten und sich vernetzen können, wie es ihnen gefällt. Wir akzeptieren nicht, dass dies nur für Menschen mit deutschem Pass und dem nötigen Kapital erfüllbar ist und fordern stattdessen eine Stadt für alle!
Vertreter*innen von Initiativen von sanctuary cities und solidarity citites aus anderen Städten kommen nach Halle und berichten von ihren Erfahrungen und Möglichkeiten der konkreten Umsetzung solidarischer Praxis. Anschließend folgt eine Diskussion und eine Initiativgründung für konkrete Hallesche Bewegungen.
Zur Stärkung gibts lecker Küfa.

FacebookVeranstaltung
Mehr über die Bundesweite Initiative Solidarity Cities

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überregional/anderswo

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überregionale Termine auch auf antira.kompass checken!
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16.9.2017 / Berlin / Demo: We’ll come united / commUNITY-Carnival

CommUnity Carneval
Aufruf in vielen Sprachen

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22. bis 24.9.2017 / Berlin / Frauen*Konferenz

organisiert von Women in exil, in der Rosa-Luxemburg-Stiftung

Jingel hören / mehr Infos / auf Facebook

Spenden

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06.-08. 10.2017 / Leipzig / Selbstbestimmt und solidarisch: Konferenz zu Migration, Entwicklung und ökologischer Krise

Das Programm / Anmeldung
Infos auf Französisch und Englisch

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07.10.2017 / Berlin / KONFERENZ 2017: Connect – Willkommensstruktur trifft Selbstorganisation
Robert Bosch Repräsentanz, Französische Straße 32, 10117 Berlin, organisiert von der Antonio-Amadeu-Stiftung

mehr infos/Anmeldung

Seit 2015 engagieren sich so viele Menschen, wie noch nie in der Unterstützung für Asylsuchende, das Thema ist im Mainstream. Schon in den 1990ern und verstärkt seit fünf Jahren haben Geflüchtete sich selbst organisiert, um für ihre Belange einzutreten. Am 28. September 2012 begann ein Protestmarsch von Würzburg nach Berlin, der jahrelange Proteste nach sich zog. Dies ist nur eine unter vielen Demonstrationen, die schon seit vielen Jahren von Refugee-Selbstorganisationen wie The Voice Refugee Forum oder Jugendliche ohne Grenzen getragen werden. Aktuell arbeiten Geflüchtete und deutsche Unterstützer_innen immer stärker zusammen, Willkommensinitiativen öffnen sich für geflüchtete Mitstreiter*innen, Förderinstitutionen wie die Robert Bosch Stiftung legen in der Projektauswahl Wert auf die aktive Teilhabe der Geflüchteten in den Projekten. Warum macht das Sinn? Was ist nötig, damit Geflüchtete und deutsche Engagierte ´auf Augenhöhe´ zusammenarbeiten können und wie kann die Teilhabe auch außerhalb urbaner Zentren gestärkt werden? Wie hat sich das Engagement für Geflüchtete verändert, wie haben sich die Initiativen entwickelt? Und wie gelingt es eigentlich, die zumeist ehrenamtliche Arbeit aufrecht zu erhalten, was sind aktuelle Herausforderungen in den entstandenen Netzwerken?

Unsere Gesellschaft muss anfangen, inklusiv zu denken und zu handeln. Die Konferenz connect will die verschiedenen Perspektiven, die für eine solche gesellschaftliche Öffnung unabdingbar sind, zusammenbringen und miteinander verknüpfen. Die bereits vorhandenen Expertisen – vor allem aus dem ländlichen Raum – sollen dabei sichtbar(er) werden und mehr Gewicht bekommen.

Mit connect bieten wir eine Plattform, um drängende Themen gemeinsam zu diskutieren, sich gegenseitig zuzuhören, Probleme zu analysieren, Visionen zu entwickeln, konkrete Handlungsansätze zu erarbeiten und um Netzwerke zu knüpfen.